Beitragsautor:
Bernd Tödte
DKF München
Für den Blog, 06. September 2022
Das farbige Beitragsbild zeigt eine kolumbianische Marktszene, als Collage mit Wollfäden, der
kolumbianischen Künstlerin Marta Alarcón
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vertreten ihre persönlichen Ansichten.
An einem für unseren Verein historischen Tag, am 05. August 1981, trafen sich in der Bonner Residenz des damaligen Botschafters der Republik Kolumbien, Mariano Ospina Hernández, 10 Persönlichkeiten, um den Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreis e.V. zu gründen.
Die Versammlung, zu der der Botschafter eingeladen hatte, begann um 17.00 Uhr mit der Erörterung eines vorbereiteten Satzungsvorschlags. Die Anwesenden fassten den Beschluss, den neuen Verein mit dieser Satzung zugründen und versahen ein Exemplar mit ihren Unterschriften.
Als nächster Punkt wurde über die Höhe des Mitgliedsbeitrags beratschlagt und einstimmig eine Beitragsordnung beschlossen.
Als letzten Punkt wählten die Anwesenden den Vorstand. Sie einigten sich auf
Dr.-Ing. Klaus Dyckerhoff als den Vorsitzenden. Das Amt des ersten stellvertretenden Vorsitzenden fiel an Mons. Emil L. Stehle. Zweite stellvertretende Vorsitzende wurde Frau Karin von Eisenhart-Rohde.
Die Versammlung schloss um 19.45 Uhr.
So entstand vor fast exakt 41 Jahren der Deutsch- Kolumbianische Freundeskreis e.V. Außer den gewählten Vorstandsmitgliedern und Botschafter Ospina waren die folgenden weiteren Persönlichkeiten Gründungsmitglieder: Frau Elizabeth Stieler, Herr Pater Julius Mihm, Frau Barbara Nottmeyer, Herr Prälat Dr. August Peters, Herr Dr. Carl Philip Thomas und Herr Wolf von Eisenhart.
Von Anfang an verfolgten die Vereinsgründer den Plan, neben der Vereinszentrale in Bonn regionale Niederlassungen des DKF e.V. in ganz Deutschland zu gründen. So entstanden am 02. Dezember 1983 die Niederlassung München, am 11. Februar 1984 die Niederlassung Stuttgart, im Juni 1984 die Niederlassung Köln/Bonn und am 07. November 1984 die Niederlassung Hamburg. Hinzu kam die am 05. Oktober 1996 im damaligen Hotel Bogotá gegründete Niederlassung Berlin.
Aus der Niederlassung Köln/Bonn wurde später die heute existierende Niederlassung Rheinland/Ruhr. Weitere Niederlassungen in Frankfurt und in Leipzig hatten leider nur kurze Zeit Bestand. Es gibt sie heute nicht mehr. Zusätzlich zu den Niederlassungen bildeten sich im Laufe der Zeit auch örtliche DKF-Freundeskreise. Gegenwärtig haben wir solche in Karlsruhe, Erfurt und in Mainz.
Es war eine kluge Entscheidung der Vereinsgründer, von Anfang an auf dezentrale Komponenten in der Vereinsstruktur zu setzen. So entfaltete sich an vielen Orten ein lebhaftes regionales Vereinsleben und ein Szenario vielfältiger öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen und Aktionen. Der Verein wurde dadurch bundesweit bekannt und attraktiv für neue Mitglieder. Heute sind es 440.
Zu den herausragenden Aktivitäten des Zentralvereins gehören die an jeweils wechselnden Orten ausgerichteten mehrtägigen DKF-Jahrestagungen. Neben der satzungsgemäßen Mitgliederversammlung bieten sie regelmäßig ein interessantes Touristikprogramm, in der Regel auch mit einem Empfang im Rathaus des Tagungsortes. Die Jahrestagungen sind für viele Vereinsangehörige – insbesondere auch diejenigen, die nicht im Einzugsbereich von Niederlassungen und Freundeskreisen leben, ein sehr beliebtes „DKF-Familientreffen“.
Projekte besitzen einen großen Stellenwert in unserem Verein. Sie werden sowohl von der Vereinszentrale als auch von den Niederlassungen und Freundeskreisen, und bisweilen auch von einzelnen Vereinsmitgliedern durchgeführt.
Auf der zentralen Vereinsebene treten insbesondere Schulbauten in Kolumbien und Hilfen bei Katastrophen hervor:
In zahlreichen Fällen hat der DKF e.V. in Kolumbien weitere bedeutende Hilfen in Kolumbien geleistet – hier eine (unvollständige) Auswahl dazu:
Zu diesen Projekten der zentralen Vereinsebene kommen viele weitere, in Eigenregie von den Niederlassungen und Freundeskreisen veranlasste bedeutende Projektunterstützungen in Kolumbien hinzu. Zu diesen sind umfangreiche Informationen unter der Rubrik „Projekte“ auf diesen Webseiten veröffentlicht.
In den vergangenen 41 Jahren hat sich im Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreis noch sehr viel mehr als das, was hier nur stark zusammengefasst beschrieben werden konnte, ereignet. Eine Vereinschronik, die weiterführende Informationen über Herausragendes in unserer reichhaltigen Vereinsgeschichte bieten könnte, hat leider noch niemand geschrieben.
Aber für alle, die es genauer erfahren möchten, steht in der Rubrik „Kolumbien Aktuell“ auf diesen Webseiten unter diesem Link das vollständige Archiv unserer Vereinszeitschrift von Heft 1 (April 1989) bis Heft 118 (August 2022) bereit. Es ist eine sehr unterhaltsame Lektüre, in diesem Archiv zu blättern.